{"id":82,"date":"2015-01-09T21:02:18","date_gmt":"2015-01-09T21:02:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.johanna-tschautscher.eu\/?page_id=82"},"modified":"2015-01-14T15:53:11","modified_gmt":"2015-01-14T14:53:11","slug":"inhalt-is-eh-ois-do","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.johanna-tschautscher.eu\/index.php\/filme\/is-eh-ois-do\/inhalt-is-eh-ois-do\/","title":{"rendered":"Inhalt &#8211; Is eh ois do"},"content":{"rendered":"<p>Sonne, Wind, Wasser, Biogasanlagen, Photovoltaik, Solarthermie, Geothermie sind heute allgemein bekannt. Der Ausstieg aus Atomenergie und die Reduktion fossiler Energietr\u00e4ger werden \u00f6ffentlich diskutiert. Arbeitspl\u00e4tze gehen durch die Energiewende nicht verloren, sondern werden geschaffen und umgeschichtet. Der j\u00e4hrliche Energiebedarf und CO2 Aussto\u00df steigen trotz Kyoto-Zielen. Energieeffizienz wird zum wichtigsten Terminus. \u00d6l- und Gasimporte k\u00f6nnen verringert werden, wenn H\u00e4user richtig saniert werden und auf Solarthermie umgestiegen wird. Historische Staustufen werden immer h\u00e4ufiger f\u00fcr Kleinwasserkraftwerke gen\u00fctzt. Niedrigenergieh\u00e4user oder Passivhausstandards befinden sich bereits in EU-Richtlinien. Kaufkraft kann in Millionenh\u00f6he im Land bleiben, wenn Gemeinden, St\u00e4dte, Private, Firmen auf erneuerbare Energie aus \u00d6sterreich umsteigen. Der Klimawandel betrifft uns alle. Viele Personen glauben an eine realistische g\u00e4nzliche Umstellung auf Erneuerbare Energie ab dem Jahr 2050.<\/p>\n<p>Der Film zeigt funktionierende L\u00f6sungen und authentische Pers\u00f6nlichkeiten in \u00d6sterreich, die die Wende bereits vollzogen haben. Texte aus Politik, Wirtschaft und engagierten Menschen aus dem Zukunftsforum Windhaag erg\u00e4nzen die Szenen. Ein Positiv-Szenario, das zeigt wo wir stehen, was wir k\u00f6nnen und welche Dinge sich ver\u00e4ndern werden.<\/p>\n<p>REGIESTATEMENT:<\/p>\n<p>Unser Film zeigt an siebzehn Schaupl\u00e4tzen einen nur minimalen Ausschnitt aus der gro\u00dfen Szene der \u201eErneuerbaren Energie\u201c in \u00d6sterreich. Der Gedanke, der mich fortw\u00e4hrend bewegt hat, war: Wie zeige ich auch das, was ich nicht filmen konnte? Ich will immer noch zu diesem gro\u00dfen einen Bild kommen, das dem umfassenden Ph\u00e4nomen, das in \u00d6sterreich im Gang ist, gerecht wird. Jede Person, jede Firma, jede Idee, die ich durch die Dreharbeiten kennen gelernt habe, war bereits \u201edort\u201c. In diesem mir nicht bekannten Bild. Unz\u00e4hlige andere Firmen, Ideen, Personen arbeiten ebenso innovativ an einem neuen Verst\u00e4ndnis im Umgang mit Energie, Ressourcen, demokratischem Verst\u00e4ndnis, Lebenseinstellungen. Im Film gibt es das wei\u00dfe \u00d6sterreich, rot umrandet. Dort komme ich inhaltlich diesem gro\u00dfen Bed\u00fcrfnis nahe \u201eWir\u201c zu sagen. Ich habe vor der Arbeit an diesem Film nicht gewusst, wie weit wir eigentlich schon sind, wer und was bereits \u201edie Wende vollzogen hat\u201c. Als Fukushima die Welt aufschreckte, f\u00fchlte ich mich nicht hilflos. Erschrocken von der Dimension wusste ich gleichzeitig, \u201eWir\u201c sind bereits am Werk. Wer diesen Film sieht, geht von Szene zu Szene in diese Welt hinein. Komplexe Systeme lassen sich erkl\u00e4ren, w\u00e4hrend sie ablaufen. Das ist f\u00fcr mich dieser Film. Sicher auch, weil wir authentische Aussagen, die wir w\u00e4hrend der Dreharbeiten aus Politik, Wirtschaft und jungen Menschen vom Zukunftsforum Windhaag einen unkommentierten Platz im Film geben, denn neben dem realisiert Materiellem, gibt es auch auf mentaler Ebene eine ebenb\u00fcrtige Aufbruchstimmung.<br \/>\nEIN FILM NACH EINER IDEE VON REINHARD DOBRETSBERGER.<\/p>\n<p>Vor f\u00fcnfzehn Jahren brachte mich mein Hobby Kurzfilme zu drehen zu den Solariern nach Katzdorf. Ein erster l\u00e4ngerer Spot \u00fcber Solare Warmwasserbereitung und Heizungsunterst\u00fctzung entstand. Mit Ebner Fred im Auto, dem Mitgr\u00fcnder der Solar-Einkaufsgesellschaft, sah ich pl\u00f6tzlich \u00fcberall Solaranlagen auf Hausd\u00e4chern, an denen ich bisher immer vorbeigefahren bin! Ein paar Monate sp\u00e4ter plante ich meine eigene Solaranlage. Ein weiterer Kurzfilm brachte mich f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter nach Kauzen in N\u00d6, an der tschechischen Grenze. Die Kernkraftwerke Temelin und Dukovany sind nicht weit entfernt. Die Aussage des B\u00fcrgermeister beim Interview blieb jahrelang in meinem Kopf: \u201eDie einzige legale Kettenreaktion, die wir brauchen, ist die Kettenreaktion der Vernunft.\u201c In seiner Gemeinde wurden zu dieser Zeit einige verschiedene Anlagen im Bereich \u201eErneuerbarer Energie\u201c ausgef\u00fchrt. 2010 kannte ich eine Menge Menschen, die sich intensiv mit Erneuerbarer Energie besch\u00e4ftigten. Ich beschloss eine lange Dokumentation zu drehen. Jetzt, 2011, bin ich stolz auf die Umsetzung meiner Idee. Mein gro\u00dfer Wunsch ist, dass m\u00f6glichst viele \u00d6sterreicher diesen Film sehen und viele, der im Film aufgezeigten M\u00f6glichkeiten, in ihrem privaten Bereich, ihrer Firma, oder ihrer Gemeinde umsetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonne, Wind, Wasser, Biogasanlagen, Photovoltaik, Solarthermie, Geothermie sind heute allgemein bekannt. 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