{"id":41,"date":"2015-01-09T15:32:19","date_gmt":"2015-01-09T15:32:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.johanna-tschautscher.eu\/?page_id=41"},"modified":"2015-09-16T09:03:44","modified_gmt":"2015-09-16T07:03:44","slug":"reaktionen-too-big-to-tell","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.johanna-tschautscher.eu\/index.php\/filme\/too-big-to-tell\/reaktionen-too-big-to-tell\/","title":{"rendered":"Reaktionen &#8211; Too BIG To Tell"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Dr. Reinhard Blomert, Wissenschaftszentrum Berlin:<\/strong><br \/>\nZu meiner Lieblingslekt\u00fcre geh\u00f6rt das &#8222;baseline Scenario&#8220; von Johnson und Kwak. Diese beiden haben auch das erhellende Buch &#8222;13 Banker&#8220; geschrieben, und von ihnen stammt das Original deines Filmtitels: &#8222;Too big to fail&#8220;. Kwak hat jetzt eine Rezension in der Harvard Review of Law geschrieben auf ein Buch \u00fcber die Krise hin. Darin geht es um die Frage, woran es liegt, dass man die Finanzm\u00e4rkte nicht in den Griff kriegt. Am Schluss pl\u00e4diert er einfach nur f\u00fcr Aufkl\u00e4rung &#8211; also f\u00fcr deinen Film&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Claudia Hochgatterer, studierte VWL<\/strong> <strong>in \u00d6sterreich<\/strong>:<br \/>\nIch war wirklich sehr beeindruckt von diesem Film. Einerseits deprimiert, weil es doch so schlecht steht wie ich bef\u00fcrchtet habe (studierte VWL und verlie\u00df diese Maschinerie auf Grund steigender Zweifel am bisherigen System). Andererseits gab mir Ihr Film Hoffnung, dass anscheinend immer mehr Leute aus dem Fach nicht nur begreifen, dass hier ordentlich was schief l\u00e4uft, sondern sich auch \u00f6ffentlich dagegen auflehnen. Doch es dringt noch immer zu wenig, vor allem an relevanten und verstehbaren Fakten, an die \u00d6ffentlichkeit. Deshalb empfinde ich Ihre Arbeit als einen extrem wichtigen Beitrag f\u00fcr ein zuk\u00fcnftig besseres System!! Danke!!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Dr. Wolfgang Kessler, Wirtschaftspublizist und Chefredaktuer von Publik-Forum:<\/strong><br \/>\nDa macht sich eine Filmemacherin auf den Weg, um das Finanzsystem zu verstehen. Auf diesem Weg verzweifelt sie fast. Zu komplex scheinen all die Windungen der Finanzwelt, die die verschiedenen Gespr\u00e4chspartner gekonnt darlegen. Immer h\u00e4ufiger m\u00fcssen kabarettistische Szenen und sch\u00f6ne, meditative Bilder f\u00fcr Erholung in den Tiefen der Finanzwelt sorgen. Die Geschichte des Finanzsystems scheint too big to tell, zu gro\u00df, um einfach erz\u00e4hlt zu werden. Doch gerade der Versuch, diese Geschichte doch zu erz\u00e4hlen, ist f\u00fcr die Zuseher ein Erlebnis. Auch wenn die Filmemacherin zu verzweifeln scheint, die Zuseher wissen am Ende des Films viel mehr \u00fcber das Finanzsystem als vorher und dies ist eine gute Voraussetzung, um die Geschichte des Finanzsystems endlich neu zu schreiben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Dr. Dirk Solte, Finanzexperte, Universit\u00e4t Ulm, Privatdozent Universit\u00e4t St. Gallen<\/strong>:<br \/>\nAls mich Johanna Tschautscher interviewt hat und mir sagte, was sie zusammen mit G\u00fcnther Lainer vorhat, habe ich ihnen und mir gew\u00fcnscht, dass es funktioniert. Mehr aus Hoffnung, als aus \u00dcberzeugung. Dieser Film schafft es tats\u00e4chlich, vielleicht gerade weil man es niemandem zutraut und er jetzt doch da ist, eine solche Ausstrahlung zu entfalten, dass er &#8222;die K\u00f6pfe aus dem Sand zieht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Graeme Maxton, Generalsekret\u00e4r des Club of Rome:<\/strong><br \/>\nWir k\u00f6nnen die Probleme der Welt nicht mit dem Mechanismus der freien Marktwirtschaft l\u00f6sen, auch wenn die freie Marktwirtschaft viele Vorteile hat, die wir nicht alle wegwerfen m\u00fcssen. Der freie Markt funktioniert vereinfacht dargestellt nach den Regeln von Angebot und Nachfrage. Dadurch entsteht ein Preis, durch den Preis entstehen Gewinne. Die L\u00f6sung der Probleme der Welt wirft aber keinen monet\u00e4ren Gewinn ab, nicht f\u00fcr eine Einzelperson und nicht f\u00fcr einen Konzern. Die L\u00f6sung der Probleme der Welt wirft moralischen, ethischen Gewinn ab, sozialen Gewinn, ein besseres Klima und eine gesunde Erde. Aber es w\u00fcrden alle davon profitieren und nicht nur derjenige, der die Probleme l\u00f6st und investiert. Daher werden wir in diesem Markt-System nie die Probleme der Welt l\u00f6sen, sondern uns weiter als Einzeller gewinnorientiert verhalten. Der gestiefelte Kater hat die freie Marktwirtschaft gebeten sich in etwas sehr Gro\u00dfes zu verwandeln. In einen Elefanten, in ein Neoliberales Verhalten und Agieren. Wir stehen vor diesem Monstrum und sehen wie es alles beherrscht. Der gestiefelte Kater steht nun vor der listigen Frage, in welche Form sich das jetzige Monster verwandeln soll, damit er es auffressen kann.<br \/>\nWir brauchen sehr starke Kr\u00e4fte, wahrscheinlich eine sehr schmerzhafte Krise, um diese List anwenden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Prof. Viktoria Enzenhofer, lehrte Wirtschaftsrecht an der Hochschule Eberswalde bei Berlin, Fachbereich Nachhaltige Wirtschaft, vorher Richterin beim Landesgericht Linz:<\/strong><\/p>\n<p>Gratulation zu Ihrem Film! Ich habe ihn gestern gesehen und war begeistert. Sie konnten schwierigste Vorg\u00e4nge einfach erkl\u00e4ren &#8211; eine Kunst, die selbst Wissenschaftler nicht immer beherrschen. Es war auch gro\u00dfartig, dass Sie die geeigneten Wissenschaftler aus den verschiedenen L\u00e4ndern gefunden und schlie\u00dflich auch noch nach Linz zur Diskussion gebracht haben. Ganz Toll!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Hans Scharpf LL.M. Wirtschaftsanwalt, Frankfurt am Main:<\/strong><br \/>\nJohanna Tschautscher\u00b4s Ann\u00e4herung an die \u201cFinanzmaschine\u201d, wie der Titel Ihres Dokumentarfilms urspr\u00fcnglich lauten sollte, hat mich selbst zun\u00e4chst sprachlos gemacht. Der Film dringt ein, ber\u00fchrt und l\u00e4sst einen nahezu erschlagen im Sitz verweilen, dann aber entfaltet er eine fast schon explosionsartige Wirkung, ein unbedingtes Bed\u00fcrfnis nach Austausch, nach Vergewisserung, nach Aktion. Allt\u00e4gliche Selbstverst\u00e4ndlichkeiten im Umgang mit Geld, Geld an sich, werden radikal in Frage gestellt. Johanna Tschautscher deckt mit ihrem Research ganz monstr\u00f6se Dinge auf, wie z.B,. dass Banken Geld verleihen, das sie nicht haben, sondern selbst aus dem Nichts erzeugen. Oder, dass die Menge an Geld, die auf diese Weise erzeugt worden ist, noch nicht einmal ann\u00e4herungsweise von Menschen vorstellbar ist. Dass kein Mensch mehr sagen kann, was diese Geldmenge anrichtet und noch anrichten wird. Die &#8222;Finanzmaschine&#8220; wurde bei Johanna Tschautscher\u00b4s Research immer gr\u00f6\u00dfer und komplexer, entwickelte sich zu einem bedrohlichen Monster, bei dem fast alle in die Knie gehen und ihre Konstrukteure den Aus-Knopf nicht mehr finden. Der Film zeigt ein au\u00dfer Kontrolle geratenes Geld- und Finanzsystem. Ein phantastischer Dokumentarfilm \u00fcber eine Realit\u00e4t, die sich im Virtuellen abspielt, aber unser aller Leben wie ein schwarzes Loch aufsaugt. Immer mehr stellen sich mit ihrem Wissen technisch, emotional, fachlich und existentiell gegen diese &#8222;Maschine&#8220;. Auch ich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Josef Stampfer, ehemaliger Gesch\u00e4ftsleiter Raiffeisen K\u00f6tschach Mauthen:<\/strong><br \/>\nDer Film zeigt in Wort und Bild die Vielfalt an Meinungen zur Finanzwirtschaft und damit zu unserer Volkswirtschaft. Ein bunter Strau\u00df an Ideen, die einladen sie weiter zu denken, Ursache und Wirkung zu erforschen und nach besseren L\u00f6sungen zu suchen. Wachstum hat nicht mehr Priorit\u00e4t, es geht um die Frage was ist wichtiger: SEIN oder HABEN. Und SEIN bestimmt unser Leben mehr und nachhaltiger auch umfassender und gerechter als HABEN. HABEN wollen oder HABEN m\u00fcssen macht arm. Lassen Sie sich inspirieren.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>J\u00fcrgen Kratochvil, Student, JKU Linz, Technische Physik:<\/strong><br \/>\nMir wurde umso deutlicher, wie wahnsinnig es ist, ein komplexes System wie das Finanzwesen fundamental auf exponentielles Wachstum zu gr\u00fcnden. Selbst Anf\u00e4ngern in der Technik ist klar, dass ein solches Verhalten meinst sehr schnell zu einem Verlassen der Randbedingungen f\u00fchrt. In diesem Fall den Nutzen f\u00fcr die Menschen. Ein Film, den in unserer aktuellen gesellschaftlich, finanziellen Situation sehr viel mehr Leute gesehen haben sollten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Privat Banker, \u00f6sterreichische Bank, anonym:<\/strong><br \/>\nErfrischend, lebendiger, kurzweiliger Film, der aufzeigt was nicht alles im Bank- und Finanzwesen schief l\u00e4uft, insbesondere beim Kreditgesch\u00e4ft, obwohl die Probleme der B\u00f6rse noch nicht einmal angetastet wurden. F\u00fcr jedermann verst\u00e4ndlich, die Experten beeindruckend.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Michael Reichhardt, Physiotherapeut, Wagner Jauregg Krankenhaus Linz:<\/strong><br \/>\nWARNHINWEIS: Deser Film kann zu Ver\u00e4nderungen eingefahrener Denkmuster f\u00fchren. \u00dcberdurchschnittlich h\u00e4ufig kann sich dessen emotionale Weiterverarbeitung durch sensorische Sensationen im mittleren Bereich des Verdauungsapparates bemerkbar machen. ABER: In den \u00fcberwiegendsten F\u00e4llen macht sich eine hochpositive Steigerung der Hirnleistung Kategorie &#8222;Selbst Denken&#8220; bemerkbar&#8230; wenn das keine gute Nachricht ist.<br \/>\nIch war sehr beeindruckt und finde ihn a)wirklich lang, b) muss aber so zugemutet werden, c) geht unter die Haut und bleibt wirklich &#8222;h\u00e4ngen&#8220;, Danke daf\u00fcr!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Dr. Reinhard Blomert, Wissenschaftszentrum Berlin: Zu meiner Lieblingslekt\u00fcre geh\u00f6rt das &#8222;baseline Scenario&#8220; von Johnson und Kwak. Diese beiden haben auch das erhellende Buch &#8222;13 Banker&#8220; geschrieben, und von ihnen stammt das Original deines Filmtitels: &#8222;Too big to fail&#8220;. 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