{"id":1697,"date":"2017-10-24T17:05:04","date_gmt":"2017-10-24T15:05:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.johanna-tschautscher.eu\/?page_id=1697"},"modified":"2017-10-24T17:05:17","modified_gmt":"2017-10-24T15:05:17","slug":"regiestatement-vom-mythos-der-erloesenden-gewalt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.johanna-tschautscher.eu\/index.php\/vom-mythos-der-erloesenden-gewalt-3\/regiestatement-vom-mythos-der-erloesenden-gewalt\/","title":{"rendered":"REGIESTATEMENT Vom Mythos der erl\u00f6senden Gewalt"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nicholas Shaxson interviewte f\u00fcr sein Buch \u201eSchatzinseln\u201c den Londoner Pfarrer William Taylor, der auf jene Organisation st\u00f6\u00dft, die den Londoner Finanzplatz verwaltet: Die London Corporation. Ihr oberstes Organ \u201eDer Lord Mayor\u201c, der nach seiner Wahl in einer goldenen Kutsche von tausenden Menschen begleitet jeden November in einer als Touristenattraktion gef\u00fchrten \u201eLord Mayor Show\u201c durch den Finanzplatz Londons in das Mansion House zieht. Die ber\u00fchmte Mansion House Speech gibt einmal im Jahr Auskunft \u00fcber den Zustand der britischen \u00d6konomie.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der investigative Pfarrer teilt die Vorstellung eines amerikanischen Theologen, Walter Winks, Institutionen, Unternehmen, Nationen, Familien und auch das st\u00e4dtische Wasserwerk haben alle eine \u201eSpiritualit\u00e4t\u201c, die entweder dem Ganzen dient oder einem G\u00f6tzen. Pfarrer Taylor meint, wir bef\u00e4nden uns heute in den F\u00e4ngen von etwas \u201eD\u00e4monischen\u201c. Institutionen halten es am Leben. Keine Einzelpersonen, meint er, wir alle w\u00e4ren Teil davon. Doch man solle vielleicht \u00fcber manche Dinge nicht sprechen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein paar Jahre sp\u00e4ter brachten die Professoren Georg Steins und Thomas Nauerth aus Osnabr\u00fcck Walter Winks Buch \u201eVerwandlung der M\u00e4chte\u201c heraus. In diesem Buch spricht Walter Wink offen und ohne Umschweife auch jene \u201egewissen Dinge\u201c an, die William Taylor k\u00f6rperlich f\u00fchlen konnte, die ihm jedoch Angst machten. Ich kenne dieses Gef\u00fchl. Walter Wink untersuchte das Alte und Neue Testament, um Antworten und sprachliche Fassungen zu erhalten, mit welchen unsichtbaren \u201eM\u00e4chten und Gewalten\u201c Menschen vor zwei- und dreitausend Jahren und heute in einer aufgekl\u00e4rten Welt koexistieren. In vier B\u00fcchern spricht er von Herrschaftssystemen, dem Mythos der erl\u00f6senden Gewalt, von damaligen wie heutigen B\u00fcrokratien und einer undefinierbaren Macht von Institutionen, die sich verselbstst\u00e4ndigen. Schlie\u00dflich untersucht er Jesus und seinen Umgang mit den damaligen Besatzern und Herrschern: Dem r\u00f6mischen Imperium.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Den vielen Parallelen zu heute, den Assoziationen, sprachlichen Ann\u00e4herungen an mythologische Realit\u00e4ten, Bildern und dem ernsthaften Versuch Walter Winks herauszufinden ob es tats\u00e4chlich einen Gott gibt und wenn ja, was das tats\u00e4chlich f\u00fcr uns als Menschen bedeuten k\u00f6nnte, widme ich zusammen mit meinen Gespr\u00e4chspartnern und meinem Team einen Essayfilm, der mich in die Tiefen von \u201eGottes \u00d6konomie\u201c gef\u00fchrt hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Nicholas Shaxson interviewte f\u00fcr sein Buch \u201eSchatzinseln\u201c den Londoner Pfarrer William Taylor, der auf jene Organisation st\u00f6\u00dft, die den Londoner Finanzplatz verwaltet: Die London Corporation. 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